Dieser Beitrag wurde mit dem KI-Assistenten Claude erstellt und von Peter Hoenig veröffentlicht.

Was gibt Ihnen Kraft? Die Frage klingt einfach – und ist doch oft schwer zu beantworten, gerade in anstrengenden Zeiten. Der Ressourcengarten nutzt ein Bild, das fast jeder versteht: Ein Garten braucht Pflege, manches wächst von allein, manches muss gegossen, geschützt oder auch einmal zurückgeschnitten werden. So lassen sich die eigenen Kraftquellen anschaulich darstellen und besprechen.
Auf einen Blick
- Der Ressourcengarten macht persönliche Kraftquellen und Belastungen als Garten sichtbar.
- Er gehört zu den ressourcenorientierten Methoden; eine feste Urheberschaft gibt es nicht.
- Die Bedeutungen der Symbole legen Sie selbst fest.
- Mit dem kostenlosen Editor entsteht der Garten direkt im Browser.
Ziel der Methode
Ressourcen sind alles, was einem Menschen hilft, Anforderungen zu bewältigen: Fähigkeiten, Erfahrungen, Beziehungen, Werte, Gesundheit, Orte, Rituale. Im Alltag geraten sie leicht aus dem Blick. Der Ressourcengarten lädt dazu ein, sie zu sammeln und zu ordnen: Was wächst kräftig? Was blüht gerade? Wo ist eine Quelle, aus der ich schöpfen kann? Was braucht Pflege – und was nimmt anderen Pflanzen das Licht?
Gerade im Coaching zu Belastung, Veränderung oder neuen Aufgaben hilft der Garten, den Blick vom Problem auf das zu lenken, was bereits trägt.
Woher die Methode kommt
Der Ressourcengarten ist keine Methode mit einem einzelnen Erfinder. Er steht in der Tradition der Ressourcenorientierung, die sich seit den 1970er- und 1980er-Jahren in Beratung und Therapie verbreitet hat. Wichtige Wurzeln sind das Modell der Salutogenese von Aaron Antonovsky, das fragt, was Menschen gesund erhält, die lösungsorientierte Kurzzeittherapie von Steve de Shazer und Insoo Kim Berg sowie die Forschung zur Ressourcenaktivierung von Klaus Grawe. Bilder und Metaphern wie der Garten machen diese Haltung für das Gespräch greifbar.
So wird der Ressourcengarten angelegt
- Sich selbst als Gärtnerin oder Gärtner in den Garten setzen.
- Ressourcen als Pflanzen ergänzen: stabile Ressourcen zum Beispiel als Bäume, Freude als Blumen, Kraftquellen als Brunnen oder Teich, Erfolge als Früchte.
- Auch zeigen, was belastet oder Pflege braucht – etwa Unkraut, Trockenheit oder ein beschädigter Zaun.
- Wege, Grenzen und Versorgung einzeichnen: Was ist miteinander verbunden? Wo braucht es Schutz?
- Gemeinsam betrachten: Was fällt auf? Was möchten Sie mehr pflegen? Welche kleine Gartenarbeit wäre ein erster Schritt?
Mit dem Editor arbeiten
- Symbole: 94 eigene, farbige Symbole in zehn Gruppen – Menschen, Bäume, Blumen, Wasser, Früchte, Werkzeuge, Belastungen und mehr –, mit Suchfunktion. Wahlweise farbig oder schwarz-weiß.
- Verbindungen: Verbindung, starke Verbindung, Versorgung, Weg, Grenze (als Zaun) und gestörte Verbindung.
- Flächen: Wiese, Beet, Wasser, Kies und weitere, um Bereiche im Garten zu gestalten.
- Speichern und Export: Speichern als Datei, Export als PDF, PowerPoint, LibreOffice Impress, Visio, SVG und PNG.
Der Editor läuft vollständig in Ihrem Browser und überträgt keine Daten. Er ist kostenlos und steht als freie Software unter der GPL zur Verfügung: Ressourcengarten-Editor im Browser öffnen.
Der Ressourcengarten dient als Reflexions- und Gesprächsmodell, nicht als Diagnoseinstrument. Coaching ersetzt keine Psychotherapie.
Fazit
Ein Garten zeigt auf einen Blick, was wächst und was Pflege braucht. Wenn Sie Ihren Ressourcengarten gemeinsam mit mir anlegen möchten, sprechen Sie mich im kostenfreien Erstgespräch an.
Quellen: Antonovsky, A. (1979): Health, Stress, and Coping. San Francisco: Jossey-Bass. – de Shazer, S. (1985): Keys to Solution in Brief Therapy. New York: Norton. – Grawe, K. (1998): Psychologische Therapie. Göttingen: Hogrefe.
Weiterdenken
Mehr zum Thema finden Sie unter Ressourcen und Downloads – oder Sie sprechen direkt mit mir im kostenfreien Erstgespräch.