
1. Brainfloating
Das Brainfloating kann sowohl mündlich (Brainstorming) als auch schriftlich (Brainwriting) erfolgen.
Die Zahl der Teilnehmer soll mindestens 5 und höchstens 12 Personen betragen. Damit der Ideenfluss nicht ausufert, sollte eine Dauer von ca. 15 Minuten vereinbart werden. Diese Frist hat sich in der Praxis bewährt, da kreative Phasen eines Menschen in der Regel nicht länger andauern.
Die Gruppe sollte möglichst heterogen zusammengesetzt sein. Die Phase der Ideengewinnung soll von der Phase der Ideenbewertung dadurch getrennt werden, dass die Ideen durch eine andere Gruppe bzw. durch Experten ausgewertet werden.
Regeln:
- Kritikverbot für die Teilnehmer
- Keine abfälligen Gesten, kein spöttisches Lächeln
- Begleitende Moderation, um ggf. Vielredner zu bremsen und introvertierte Teilnehmer zu ermutigen
Um die Gefahr der Dominanz einzelner Gruppenmitglieder zu unterbinden, kann z. B. die Methode 635 angewendet werden.
2. Methode 635
Bei dieser Variante sollen 6 Teilnehmer jeweils 3 Ideen in fünfminütigen Zeitabschnitten niederschreiben. Nach den 5 Minuten wird diese Niederschrift reihum weitergegeben, sodass auf die Vorgänger-Ideen eingegangen werden kann oder auch ganz neue Vorschläge gemacht werden dürfen. Dieser Austauschvorgang wiederholt sich so lange, bis alle Ideenblätter von allen Teilnehmern bearbeitet wurden.
Die Vorschrift über die Teilnehmerzahl, Zeiteinheit sowie vorgeschriebene Ideenzahl in der Zeiteinheit ist variabel (z. B. Methode 748).
Weiterdenken
Mehr zum Thema finden Sie unter Teamentwicklung – oder Sie sprechen direkt mit mir im kostenfreien Erstgespräch.