Dieser Beitrag wurde mit dem KI-Assistenten Claude erstellt und von Peter Hoenig veröffentlicht.

Wer eine Konfigurationsdatei öffnen muss, steht schnell vor derselben Frage: Mit welchem Programm? Der Windows-Editor zeigt alles grau in grau, eine Entwicklungsumgebung ist für drei Zeilen überdimensioniert, und bei Online-Editoren weiß man nicht, wohin die Datei dabei geschickt wird. Dabei geht es oft nur um Kleinigkeiten – ein Wert in einer XML-Datei, eine Klammer in einer JSON-Datei, eine Zeile in der VMX-Datei einer virtuellen Maschine. Deshalb gibt es bei meinen Werkzeugen jetzt einen Text-Editor, der die Bestandteile farbig darstellt und im Browser läuft.
Auf einen Blick
- Fünf Formate: reiner Text (ASCII/UTF-8), XML, HTML, JSON und VMware-VMX – das Format erkennt der Editor selbst.
- Zusammengehörige Tags in einer Farbe: ein öffnendes und sein schließendes Tag haben immer dieselbe Farbe; das Paar unter dem Cursor wird zusätzlich hervorgehoben.
- Fehlendes fällt auf: Tags ohne Gegenstück sind rot gewellt unterstrichen, doppelte VMX-Schlüssel gepunktet.
- Ordnen und Prüfen: einrücken nach der Verschachtelung, JSON neu formatieren, den Aufbau prüfen und zur Fundstelle springen.
- Suchen und Ersetzen mit Groß-/Kleinschreibung, ganzen Wörtern oder regulärem Ausdruck.
- Kodierung und Zeilenenden werden erkannt und beibehalten: UTF-8, Windows-1252, ISO-8859-1, UTF-16, LF/CRLF/CR.
- Frei und lokal: kostenlos, freie Software unter der GPL, nichts wird übertragen.
Warum Farbe hier wirklich hilft
In einer verschachtelten Datei verliert man schnell den Überblick, welches schließende Tag zu welchem öffnenden gehört. Der Editor färbt deshalb nach der Verschachtelungstiefe: Was zusammengehört, hat dieselbe Farbe. Steht der Cursor in einem Tag – oder einfach irgendwo zwischen einem Tag und seinem Gegenstück –, werden beide gelb hinterlegt, und die Statuszeile nennt die Zeilen: „<main> – öffnet in Zeile 16, schließt in Zeile 33“. Mit Strg+M springen Sie hin und zurück.
Dasselbe gilt in JSON für die geschweiften und eckigen Klammern. Fehlt irgendwo eine, sehen Sie sofort, ab welcher Stelle die Farben nicht mehr passen – und die Prüfung nennt Ihnen Zeile und Spalte.
Ordnen, ohne dass etwas verloren geht
„Ordnen“ rückt XML und HTML nach der Verschachtelung ein und formatiert JSON neu. Dabei bleibt der Inhalt unangetastet: Nur Bereiche, die ausschließlich aus Leerzeichen und Zeilenumbrüchen bestehen, werden ersetzt. Ein mehrzeiliger Text in einem Element, ein CDATA-Abschnitt, ein Kommentar und der Inhalt von script und style bleiben wörtlich so stehen, wie sie waren. Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht – viele Formatierer pressen solche Stellen in eine Zeile und verändern damit Daten.
Die Prüfung sagt Ihnen anschließend, was noch nicht stimmt: Tags ohne Gegenstück, JSON-Fehler mit Fundstelle, unsichtbare Steuerzeichen, gemischte Zeilenenden oder Zeilen, die mit Leerzeichen enden. Ein Klick auf den Hinweis springt zur Stelle.
Besonderheit: VMware-VMX-Dateien
Die Konfiguration einer virtuellen Maschine ist eine einfache Textdatei mit Zeilen der Form schlüssel = "wert" – und genau deshalb anfällig für Tippfehler. Der Editor behandelt sie als eigenes Format:
- Die Einträge sind nach Gruppen eingefärbt (
scsi0,ethernet0,sata0…), sodass zusammengehörige Zeilen auch dann zusammenfinden, wenn sie über die Datei verstreut sind. - Doppelte Schlüssel werden gepunktet unterstrichen und in der Prüfung mit beiden Zeilennummern genannt. Das ist der häufigste Fehler in gewachsenen VMX-Dateien: Man ergänzt unten
memsize, während oben schon eines steht. - Zu vielen bekannten Schlüsseln erscheint in der Gliederung eine Erklärung – was
virtualHW.versionbedeutet, wofüruefi.secureBoot.enabledsteht oder warumuuid.biossich nach dem Kopieren einer VM ändert. - Die Prüfung meldet außerdem, wenn
.encodingnicht in der ersten Zeile steht oderdisplayNamefehlt.
Wichtig: Der Editor ändert nichts von sich aus und schreibt nur, wenn Sie speichern. Trotzdem gilt für Dateien laufender Systeme die alte Regel – erst eine Kopie anlegen, dann ändern.
Kodierung und Zeilenenden
Beim Öffnen liest der Editor den Byte-Vorspann (BOM) und den Inhalt und erkennt daraus UTF-8, Windows-1252, ISO-8859-1 oder UTF-16. Ebenso merkt er sich, ob die Datei mit LF, CRLF oder CR arbeitet, und schreibt sie genauso wieder zurück. Das ist bei VMX-Dateien unter Windows wichtig, aber auch bei älteren Konfigurationsdateien, die sonst stillschweigend umgeschrieben würden. Beides lässt sich vor dem Speichern umstellen, wenn Sie es ausdrücklich wollen.
Speichern geht in Chrome und Edge direkt zurück in dieselbe Datei; in anderen Browsern wird sie heruntergeladen. Öffnen können Sie eine Datei über den Knopf, mit Strg+O oder indem Sie sie einfach auf das Fenster ziehen.
Für den Alltag gedacht
Dazu kommen die Dinge, die man von einem Editor erwartet: Zeilennummern, Zeilenumbruch auf Wunsch, Tabulatoren und Leerzeichen am Zeilenende sichtbar machen, Einrücken und Ausrücken mehrerer Zeilen mit Tab und Umschalt+Tab, Sprung zu einer Zeile mit Strg+G, eine helle und eine dunkle Darstellung sowie Rückgängig und Wiederholen über die großen Pfeile oben. Bei sehr großen Dateien schaltet sich die Farbdarstellung selbst ab, damit das Tippen flüssig bleibt.
Die Gliederung rechts zeigt je nach Format den Elementbaum, die JSON-Schlüssel, die VMX-Gruppen oder die Überschriften eines Markdown-Textes – ein Klick springt an die Stelle.
Ihre Daten bleiben bei Ihnen
Der Editor ist eine einzige HTML-Datei. Sie können ihn herunterladen und offline verwenden; er lädt nichts nach und sendet nichts. Was Sie bearbeiten, bleibt auf Ihrem Gerät. Sobald Sie etwas ändern, merkt sich der Browser den Zwischenstand, damit nach einem Absturz nichts verloren geht – beim bloßen Öffnen des Werkzeugs wird nichts gespeichert.
Der Text-Editor ist kostenlos und steht als freie Software unter der GPL zur Verfügung: Text-Editor öffnen. Wenn Sie Ihre IT-Landschaft und die dazugehörigen Abläufe insgesamt ordnen möchten, unterstütze ich Sie gern in der IT-gestützten Organisationsberatung – melden Sie sich zum kostenfreien Erstgespräch.
VMware und VMware Workstation sind Marken von VMware LLC (Broadcom Inc.) und werden hier nur beschreibend für das Dateiformat verwendet. Dieses Werkzeug gehört nicht zu VMware und wird von dort nicht unterstützt.
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