HTML-PY-Editor – Einrichten Schritt für Schritt
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Der HTML-PY-Editor ist der FreeHTML-Editor mit einem zusätzlichen Reiter „Hochladen“: Ihre fertige Website
geht damit direkt auf Ihren Webserver. Dafür läuft auf Ihrem Rechner ein kleines Programm in der
Programmiersprache Python mit. Diese Anleitung ist für Menschen ohne IT-Kenntnisse geschrieben.

So ist sie aufgebaut:
  - Jeder Schritt hat eine Nummer und enthält genau eine Handlung.
  - Was in „Anführungszeichen“ steht, steht genau so auf dem Bildschirm (Knöpfe, Menüs, Meldungen).
  - Befehle stehen eingerückt in einer eigenen Zeile. Sie kopieren sie unverändert.
  - Unter „Wenn es anders aussieht“ steht, was zu tun ist, wenn Ihr Bildschirm etwas anderes zeigt.

Freie Software (GPL-3.0-or-later), ohne Gewähr. © 2026 Peter Hoenig, MY COACHING FOR YOU.
English version of this guide: README.txt in the same folder.


Inhalt
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   1. Welcher Weg passt zu mir?
   2. Was Sie brauchen
   3. Kurz erklärt: das Terminal (nur Mac und Linux)
   Teil A – Windows 10 und 11
   Teil B – Mac (auch ältere Macs mit Intel-Prozessor, z. B. MacBook Pro 2019)
   Teil C – Linux
   4. So prüfen Sie, ob es geklappt hat
   5. Die ersten Schritte im Editor
   6. Häufige Probleme und Lösungen
   7. Entfernen (deinstallieren)
   8. Gut zu wissen


1. Welcher Weg passt zu mir?
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   - Sie möchten Ihre Website gestalten und die fertigen Dateien selbst hochladen (z. B. mit FileZilla)
     oder das jemand anderem überlassen?
     → Nehmen Sie den FreeHTML-Editor. Das ist eine einzige Datei („freehtml-editor.html“). Sie öffnen sie
       in Google Chrome oder Microsoft Edge und installieren nichts. Diese Anleitung brauchen Sie dann nicht.

   - Sie möchten die Website direkt aus dem Editor auf Ihren Webserver hochladen?
     → Nehmen Sie den HTML-PY-Editor (dieses Paket). Die Einrichtung dauert beim ersten Mal etwa 20 bis
       30 Minuten. Danach starten Sie den Editor in wenigen Sekunden.

   Beide Editoren öffnen dieselben Website-Projekte. Sie können jederzeit wechseln.


2. Was Sie brauchen
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   a) Einen Rechner mit einem dieser Systeme:
      - Windows 10 oder Windows 11
      - Mac mit macOS 13 „Ventura“ oder neuer. Das gilt für Macs mit Intel-Prozessor ebenso wie für
        Macs mit Apple-Chip (M1, M2 …).
        Mit macOS 10.15 „Catalina“, 11 „Big Sur“ oder 12 „Monterey“ läuft der Editor in der Regel noch.
        Google Chrome und Microsoft Edge bekommen dort aber seit Sommer 2026 keine Sicherheits-Updates
        mehr. Ist Ihr Mac älter als macOS 10.15, geht es leider nicht.
      - Linux mit grafischer Oberfläche (z. B. Ubuntu, Linux Mint, Debian, Fedora)

      So finden Sie heraus, welches System Sie haben:
      - Windows: Drücken Sie die Windows-Taste, tippen Sie   winver   und drücken Sie die Eingabetaste.
        Ein kleines Fenster „Info über Windows“ nennt „Windows 10“ oder „Windows 11“.
      - Mac: Klicken Sie oben links auf das Apple-Symbol (den Apfel) und dann auf „Über diesen Mac“. Das Fenster
        nennt den Namen (z. B. „macOS Sequoia“) und die „Version“ (z. B. 15.7). Die Zeile „Prozessor“
        mit „Intel“ zeigt einen Intel-Mac; steht dort „Chip“ mit „Apple M…“, ist es ein Mac mit Apple-Chip.
        Zur Einordnung: 10.15 = Catalina, 11 = Big Sur, 12 = Monterey, 13 = Ventura, 14 = Sonoma,
        15 = Sequoia, 26 = Tahoe.
        Ein MacBook Pro von 2019 kann bis macOS 15 Sequoia aktualisiert werden (16-Zoll-Modell sogar bis
        macOS 26 Tahoe). Das Update finden Sie unter „Systemeinstellungen“ › „Allgemein“ › „Softwareupdate“
        (bei älteren Fassungen: „Systemeinstellungen“ › „Softwareupdate“).

   b) Einen geeigneten Browser: Google Chrome oder Microsoft Edge (auch Chromium oder Brave).
      Safari und Firefox können keine Ordner auf Ihrem Rechner bearbeiten und sind deshalb nicht geeignet.
      Unter Windows 10 und 11 ist Microsoft Edge schon vorhanden.

   c) Das Kennwort Ihres Benutzerkontos. Am Mac fragt das Installationsprogramm von Python danach,
      unter Linux der Befehl „sudo“. Unter Windows braucht es meist keins.

   d) Eine Internetverbindung, aber nur für die Einrichtung (es werden etwa 100 MB heruntergeladen) und
      später zum Hochladen.

   e) Für das Hochladen (nicht für die Einrichtung): die Zugangsdaten Ihres Hosters. Das sind der Server
      (auch „Host“), der Benutzername, das Passwort, der Port und das Verzeichnis Ihrer Website. Sie
      stehen im Kundenbereich Ihres Hosters, meist unter „SFTP-Zugang“, „SSH-Zugang“ oder „FTP-Zugang“.


3. Kurz erklärt: das Terminal (nur Mac und Linux)
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   Das Terminal ist ein Fenster, in das man Befehle tippt. Sie müssen nichts davon verstehen; Sie
   kopieren nur die Befehle aus dieser Anleitung.

   Terminal öffnen:
   - Mac: Drücken Sie die Tasten cmd (⌘) und Leertaste gleichzeitig. Es erscheint ein Suchfeld
     („Spotlight“). Tippen Sie   Terminal   und drücken Sie die Eingabetaste (↩).
     Oder im Finder: „Programme“ › „Dienstprogramme“ › „Terminal“.
   - Linux (Ubuntu, Mint): Drücken Sie Strg + Alt + T. Oder im Startmenü nach „Terminal“ suchen.

   Sie sehen jetzt ein Fenster mit einer Zeile, die mit  %  oder  $  endet. Dahinter blinkt die Schreibmarke.

   Einen Befehl eingeben:
   1. Markieren Sie den Befehl in dieser Anleitung mit der Maus (nur die Zeile, ohne die Leerzeichen davor).
   2. Kopieren Sie ihn: Mac cmd + C, Linux Strg + C.
   3. Klicken Sie in das Terminal-Fenster.
   4. Fügen Sie ihn ein: Mac cmd + V, Linux Strg + Umschalt + V.
   5. Drücken Sie die Eingabetaste.
   6. Warten Sie, bis wieder eine Zeile mit  %  bzw.  $  erscheint. Dann ist der Befehl fertig.
      Viele Befehle zeigen nichts an, wenn alles geklappt hat. Das ist in Ordnung.

   Fragt ein Befehl nach Ihrem Kennwort („Password:“ oder „[sudo] Passwort für …“), tippen Sie es ein.
   Dabei erscheinen keine Zeichen, nicht einmal Punkte. Das ist normal. Drücken Sie danach die Eingabetaste.

   Einen laufenden Befehl abbrechen: Tasten control (Mac) bzw. Strg (Linux) und C gleichzeitig drücken.
   Tipp: Mit der Pfeiltaste ↑ holen Sie den zuletzt eingegebenen Befehl zurück.


Teil A – Windows 10 und 11
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A1. Python installieren (einmalig, etwa 5 Minuten)
   Haben Sie Python schon installiert (Fassung 3.8 oder neuer), können Sie mit A2 weitermachen.

   1. Öffnen Sie im Browser die Seite   https://www.python.org/downloads/
   2. Klicken Sie unter dem großen gelben Knopf auf den Link „standalone installer for Python 3.…“
      (die Zahlen ändern sich mit der Zeit).
      Der Browser lädt jetzt eine Datei wie „python-3.15.0-amd64.exe“ in den Ordner „Downloads“.
      (Der gelbe Knopf selbst lädt den „Python install manager“. Der geht auch, wird aber anders bedient,
      als hier beschrieben.)
   3. Öffnen Sie die heruntergeladene Datei: im Browser auf den Dateinamen klicken oder im Explorer im
      Ordner „Downloads“ doppelklicken.
   4. Sie sehen das Fenster „Install Python 3.… (64-bit)“. Setzen Sie ganz unten das Häkchen bei
      „Add python.exe to PATH“. Dieser Schritt ist wichtig.
   5. Klicken Sie auf „Install Now“.
      Fragt Windows „Möchten Sie zulassen, dass durch diese App Änderungen an Ihrem Gerät vorgenommen
      werden?“, klicken Sie auf „Ja“.
   6. Warten Sie, bis „Setup was successful“ erscheint (1 bis 3 Minuten).
   7. Klicken Sie auf „Close“.

   Wenn es anders aussieht:
   - Das Fenster bietet nur „Modify“, „Repair“ und „Uninstall“ an: Python ist schon installiert.
     Klicken Sie auf „Cancel“ und machen Sie mit A2 weiter.

A2. Paket herunterladen und entpacken (etwa 2 Minuten)
   1. Laden Sie die Datei „html-py-editor.zip“ herunter. Sie liegt danach im Ordner „Downloads“.
   2. Öffnen Sie den Explorer (Ordner-Symbol in der Taskleiste) und klicken Sie links auf „Downloads“.
   3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf „html-py-editor.zip“ und dann auf „Eigenschaften“.
   4. Steht unten bei „Sicherheit“ ein Kästchen „Zulassen“, setzen Sie das Häkchen. Klicken Sie auf „OK“.
      (Fehlt das Kästchen, klicken Sie einfach auf „OK“.) Windows fragt dann später nicht bei jeder Datei nach.
   5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf „html-py-editor.zip“ und dann auf „Alle extrahieren…“.
   6. Lassen Sie den vorgeschlagenen Ordner stehen und klicken Sie auf „Extrahieren“.
      Sie sehen jetzt einen Ordner „html-py-editor“. Öffnen Sie ihn per Doppelklick und, falls darin noch
      einmal ein Ordner „html-py-editor“ liegt, auch diesen. Sie sehen dann Dateien wie
      „HTML-PY-Editor starten (Windows)“ und „Module installieren (Windows)“.
      (Windows zeigt die Endung „.bat“ meist nicht an. In der Spalte „Typ“ steht „Windows-Batchdatei“.)

   Tipp: Sie können den Ordner danach an einen besseren Platz verschieben, z. B. nach „Dokumente“.

A3. Module installieren (einmalig, 1 bis 3 Minuten)
   1. Doppelklicken Sie auf „Module installieren (Windows)“.
   2. Ein schwarzes Fenster öffnet sich. Es zeigt nacheinander „Schritt 1 von 3“ bis „Schritt 3 von 3“ und
      dazwischen viele Zeilen. Warten Sie.
   3. Erscheint „Fertig - die Module sind installiert.“, drücken Sie eine beliebige Taste. Das Fenster
      schließt sich.

   Wenn es anders aussieht:
   - „Der Computer wurde durch Windows geschützt“: Klicken Sie auf „Weitere Informationen“ und dann auf
     „Trotzdem ausführen“ (sofern Sie das Paket von der Website des Herausgebers geladen haben).
   - „Python wurde auf diesem Rechner nicht gefunden“: Wiederholen Sie A1 und achten Sie auf das Häkchen
     „Add python.exe to PATH“. Danach wieder A3.
   - „Die Installation hat nicht geklappt“: Prüfen Sie die Internetverbindung und wiederholen Sie A3.
   - „Die Module wurden heruntergeladen, lassen sich aber nicht laden“: Der Ordner liegt zu tief
     verschachtelt. Verschieben Sie den Ordner „html-py-editor“ z. B. nach „Dokumente“ und wiederholen
     Sie A3 dort.

A4. Editor starten (jedes Mal)
   1. Doppelklicken Sie auf „HTML-PY-Editor starten (Windows)“.
   2. Ein schwarzes Fenster „HTML-PY-Editor“ öffnet sich und kurz danach der Editor in Edge oder Chrome.
   3. Lassen Sie das schwarze Fenster offen, solange Sie arbeiten. Sie können es verkleinern.
   4. Zum Beenden schließen Sie das schwarze Fenster (Kreuz oben rechts).

   Tipp für einen schnellen Start: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf „HTML-PY-Editor starten
   (Windows)“ › (unter Windows 11 zuerst „Weitere Optionen anzeigen“) › „Senden an“ ›
   „Desktop (Verknüpfung erstellen)“. Danach starten Sie den Editor mit einem Doppelklick auf dem Desktop.

   Weiter mit Abschnitt 4 („So prüfen Sie, ob es geklappt hat“).


Teil B – Mac (auch ältere Macs mit Intel-Prozessor)
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   Dieser Weg braucht kein Homebrew und keine Entwicklerwerkzeuge. Er ist für Macs mit Intel-Prozessor
   (z. B. MacBook Pro 2019) und mit Apple-Chip gleich. Welches System Sie haben, steht in Abschnitt 2.

B1. Google Chrome installieren (falls noch nicht vorhanden, etwa 3 Minuten)
   Haben Sie Chrome oder Microsoft Edge schon, machen Sie mit B2 weiter.

   1. Öffnen Sie in Safari die Seite   https://www.google.com/chrome/
   2. Klicken Sie auf „Chrome herunterladen“. Die Datei „googlechrome.dmg“ landet im Ordner „Downloads“.
   3. Öffnen Sie im Finder den Ordner „Downloads“ und doppelklicken Sie auf „googlechrome.dmg“.
   4. Ziehen Sie im neuen Fenster das Chrome-Symbol auf den Ordner „Programme“ bzw. „Applications“.
   5. Öffnen Sie Chrome einmal: Finder › „Programme“ › Doppelklick auf „Google Chrome“. Fragt macOS, ob Sie
      das aus dem Internet geladene Programm öffnen möchten, klicken Sie auf „Öffnen“.

B2. Python installieren (einmalig, etwa 5 Minuten)
   1. Öffnen Sie im Browser die Seite   https://www.python.org/downloads/
   2. Klicken Sie auf den gelben Knopf „Download Python 3.…“ (die Zahlen ändern sich mit der Zeit).
      Eine Datei wie „python-3.15.0-macos11.pkg“ landet im Ordner „Downloads“. Das „macos11“ im Namen ist
      nur eine Bezeichnung; das Installationsprogramm läuft ab macOS 10.15 und auch auf Intel-Macs.
   3. Öffnen Sie im Finder den Ordner „Downloads“ und doppelklicken Sie auf diese Datei.
   4. Das Installationsprogramm öffnet sich. Klicken Sie bei „Einführung“ und „Bitte lesen“ jeweils auf
      „Fortfahren“.
   5. Bei „Lizenz“: auf „Fortfahren“ und dann auf „Akzeptieren“ klicken.
   6. Klicken Sie auf „Installieren“.
   7. Geben Sie das Kennwort Ihres Mac-Benutzerkontos ein und klicken Sie auf „Software installieren“.
   8. Erscheint „Die Installation war erfolgreich.“, klicken Sie auf „Schließen“. Die Frage, ob das
      Installationsprogramm in den Papierkorb soll, können Sie mit „In den Papierkorb legen“ beantworten.
   9. Ein Finder-Fenster „Python 3.…“ ist aufgegangen. Doppelklicken Sie darin auf
      „Install Certificates.command“. Ein Terminal-Fenster läuft kurz durch und meldet am Ende
      „update complete“. Schließen Sie dieses Fenster.
      (Ist kein Finder-Fenster aufgegangen: Finder › „Programme“ › Ordner „Python 3.…“.)

   Wenn es anders aussieht:
   - Ein Fenster bietet an, die „Befehlszeilen-Entwicklerwerkzeuge“ zu installieren: Klicken Sie auf
     „Abbrechen“. Sie brauchen sie nicht; Python von python.org genügt.

B3. Paket herunterladen und entpacken (etwa 3 Minuten)
   1. Laden Sie die Datei „html-py-editor.zip“ herunter. Sie landet im Ordner „Downloads“.
   2. Öffnen Sie das Terminal (siehe Abschnitt 3).
   3. Geben Sie diesen Befehl ein (er entpackt die Datei in den neuen Ordner „html-py-editor-paket“ in Ihrem
      Benutzerordner):

         ditto -x -k ~/Downloads/html-py-editor.zip ~/html-py-editor-paket

      Fragt macOS, ob „Terminal“ auf den Ordner „Downloads“ zugreifen darf, klicken Sie auf „OK“ bzw.
      „Erlauben“.
   4. Geben Sie diesen Befehl ein (er entfernt die Sperre, die macOS heruntergeladenen Dateien mitgibt):

         xattr -dr com.apple.quarantine ~/html-py-editor-paket

   Wenn es anders aussieht:
   - „No such file or directory“ (Datei nicht gefunden) nach dem ditto-Befehl:
     a) Safari hat die ZIP-Datei schon selbst entpackt. Im Ordner „Downloads“ liegt dann ein Ordner
        „html-py-editor“ statt der ZIP-Datei. Geben Sie stattdessen ein:

           ditto ~/Downloads/html-py-editor ~/html-py-editor-paket/html-py-editor

        und danach den xattr-Befehl aus Schritt 4.
     b) Die Datei heißt anders, z. B. „html-py-editor (1).zip“, weil Sie sie zweimal heruntergeladen
        haben. Benennen Sie sie im Finder in „html-py-editor.zip“ um (ältere gleichnamige Dateien vorher
        löschen) und wiederholen Sie Schritt 3.
   - „Operation not permitted“: Öffnen Sie „Systemeinstellungen“ › „Datenschutz & Sicherheit“ ›
     „Dateien und Ordner“, klappen Sie „Terminal“ auf und schalten Sie „Ordner „Downloads““ ein.
     Danach Schritt 3 wiederholen.

B4. Module installieren (einmalig, 1 bis 3 Minuten)
   1. Geben Sie im Terminal diesen Befehl ein:

         bash ~/html-py-editor-paket/html-py-editor/module-installieren.sh

   2. Sie sehen „Gefundenes Python: …“, danach „Schritt 1 von 3“ bis „Schritt 3 von 3“ und viele Zeilen.
      Warten Sie, bis wieder die Zeile mit  %  erscheint.
   3. Am Ende steht „SFTP (paramiko): bereit“ und „Fertig.“ mit dem Befehl zum Starten.

   Wenn es anders aussieht:
   - „Python 3.8 oder neuer wurde auf diesem Rechner nicht gefunden“: Machen Sie B2. Schließen Sie dann
     das Terminal-Fenster, öffnen Sie ein neues und wiederholen Sie B4.
   - „Die Installation hat nicht geklappt“: Prüfen Sie die Internetverbindung und wiederholen Sie B4.

B5. Editor starten (jedes Mal)
   1. Öffnen Sie das Terminal (Abschnitt 3) und geben Sie diesen Befehl ein:

         bash ~/html-py-editor-paket/html-py-editor/html-py-editor-starten.sh

   2. Das Terminal zeigt eine Zeile „Editor: http://127.0.0.1:8790/“, und Chrome öffnet den Editor.
   3. Lassen Sie das Terminal-Fenster offen, solange Sie arbeiten. Sie können es im Dock ablegen (gelber Knopf).
   4. Zum Beenden schließen Sie das Terminal-Fenster (roter Knopf oben links) und bestätigen mit „Beenden“.
      Oder Sie drücken im Terminal control + C.

   Tipp: Beim nächsten Mal genügt im Terminal die Pfeiltaste ↑ (bis der Befehl erscheint) und die
   Eingabetaste.
   Tipp: Nach Schritt B3 können Sie im Finder (Benutzerordner › „html-py-editor-paket“ ›
   „html-py-editor“) auch auf „HTML-PY-Editor starten (macOS).command“ doppelklicken. Meldet macOS
   dabei, dass die Datei nicht geöffnet werden kann, nehmen Sie den Befehl aus Schritt 1 – der klappt immer.

   Weiter mit Abschnitt 4 („So prüfen Sie, ob es geklappt hat“).


Teil C – Linux
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   Die Befehle gelten für Ubuntu, Linux Mint und Debian. Für andere Systeme steht der passende Befehl
   jeweils darunter. Wie Sie das Terminal öffnen und Befehle eingeben, steht in Abschnitt 3.

C1. Python und das Modul für eigene Umgebungen installieren (einmalig)
   1. Geben Sie im Terminal ein (danach fragt es nach Ihrem Kennwort):

         sudo apt install python3 python3-venv

      Fragt es „Möchten Sie fortfahren? [J/n]“, drücken Sie J und die Eingabetaste.
      Fedora:     sudo dnf install python3
      openSUSE:   sudo zypper install python3
      Arch:       sudo pacman -S python

C2. Browser installieren (falls weder Chrome noch Chromium vorhanden ist)
   1. Installieren Sie Google Chrome von   https://www.google.com/chrome/   oder Chromium über die
      Softwareverwaltung Ihres Systems.

C3. Paket herunterladen und entpacken
   1. Laden Sie „html-py-editor.zip“ in den Ordner „Downloads“ herunter.
   2. Geben Sie im Terminal ein:

         python3 -m zipfile -e ~/Downloads/html-py-editor.zip ~/html-py-editor-paket

C4. Module installieren (einmalig)
   1. Geben Sie im Terminal ein:

         sh ~/html-py-editor-paket/html-py-editor/module-installieren.sh

   2. Warten Sie, bis „Fertig.“ erscheint.

C5. Editor starten (jedes Mal)
   1. Geben Sie im Terminal ein:

         sh ~/html-py-editor-paket/html-py-editor/html-py-editor-starten.sh

   2. Chrome bzw. Chromium öffnet den Editor. Lassen Sie das Terminal offen; beenden mit Strg + C.

   Hinweis: Passwörter speichert der Editor unter Linux nur, wenn Ihre Oberfläche einen Schlüsselbund hat
   (z. B. GNOME oder KDE). Sonst geben Sie das Passwort bei jedem Start einmal ein.


4. So prüfen Sie, ob es geklappt hat
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   1. Im schwarzen Fenster (Windows) bzw. im Terminal (Mac, Linux) stehen oben diese Zeilen:
        SFTP:          bereit (paramiko)
        Schlüsselbund: bereit (keyring)
      Steht bei SFTP „nicht verfügbar“, wiederholen Sie „Module installieren“ (A3, B4 bzw. C4).
   2. Im Browser sehen Sie „Willkommen im HTML-PY-Editor“ mit den Knöpfen „Neue Website anlegen…“ und
      „Vorhandenes Projekt öffnen…“. Eine rote Zeile „Das Python-Programm ist nicht verbunden“ darf dort
      nicht stehen.
   3. Später im Reiter „Hochladen“ steht oben in Grün „✓ Verbunden mit dem Python-Programm“ und „SFTP ✓“.


5. Die ersten Schritte im Editor
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   1. Klicken Sie auf „Neue Website anlegen…“, geben Sie den Namen Ihrer Website ein, wählen Sie eine
      Vorlage und klicken Sie auf „Anlegen“.
   2. Wählen Sie einen leeren Ordner (oder legen Sie im Auswahlfenster einen neuen an, z. B.
      „meine-website“ in „Dokumente“). Fragt der Browser, ob der Editor diesen Ordner ansehen und darin
      speichern darf, stimmen Sie zu.
      (Projekte des FreeHTML-Editors öffnen Sie mit „Vorhandenes Projekt öffnen…“.)
   3. Gestalten Sie Farben, Menü, Seiten und Blog. Klicken Sie dann auf „⚙ Website erzeugen“.
   4. Im Reiter „Hochladen“: Verfahren wählen (SFTP empfohlen), Server, Port, Benutzer und Verzeichnis
      eintragen, dann „Verbindung testen“. Beim ersten SFTP-Kontakt zeigt der Editor den Fingerabdruck des
      Servers – vergleichen Sie ihn, wenn möglich, mit der Angabe Ihres Hosters.
   5. „Prüfen, was hochgeladen wird“ und dann „⬆ Hochladen“. Beim nächsten Mal wird nur hochgeladen, was neu
      oder geändert ist.
   6. Mehrere Sprachen (⚙ Einstellungen › Sprachen): Jede weitere Sprache liegt in einem eigenen Ordner der
      Website (z. B. „en“); hochgeladen werden alle Sprachordner mitsamt ihrer Datei „.htaccess“ automatisch.
      Legen Sie eine neue Seite, einen Beitrag oder einen Menüpunkt an, entsteht er in allen Sprachen – in den
      übrigen als Kopie mit dem Hinweis „Übersetzung offen“, bis Sie sie übersetzen. Online geht eine Kopie
      erst, wenn Sie sie auf „veröffentlicht“ stellen.
   7. Sprache des Editors: Oben rechts schalten „DE | EN“ die Bedienung zwischen Deutsch und Englisch um.
      Ihre Website ändert sich dadurch nicht.


6. Häufige Probleme und Lösungen
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   „Python wurde nicht gefunden“ bzw. „Python 3.8 oder neuer wurde … nicht gefunden“
      Python ist nicht installiert oder das Fenster wurde vorher geöffnet. Installieren Sie Python (A1 bzw.
      B2), schließen Sie das schwarze Fenster bzw. Terminal und starten Sie neu.

   Windows: Beim Tippen von „python“ öffnet sich der Microsoft Store
      Das ist nur ein Platzhalter von Windows, kein installiertes Python. Installieren Sie Python wie in A1.

   Mac: Ein Fenster bietet „Befehlszeilen-Entwicklerwerkzeuge“ an
      „Abbrechen“ klicken und Python wie in B2 installieren. Die Werkzeuge sind nicht nötig.

   Mac: Die .command-Datei lässt sich per Doppelklick nicht öffnen („… kann nicht geöffnet werden“,
   „Apple konnte nicht überprüfen …“ oder „nicht die nötigen Zugriffsrechte“)
      Nehmen Sie den Befehl im Terminal (B4 bzw. B5). Er klappt immer, auch ohne Doppelklick.

   „Die Installation hat nicht geklappt“ oder viele rote Zeilen bei „Module installieren“
      Meist fehlt die Internetverbindung oder ein Firmennetz sperrt den Zugang. Prüfen Sie die Verbindung
      und wiederholen Sie den Schritt. Der Editor funktioniert auch ohne die Module; hochladen können Sie
      dann über FTPS statt SFTP.

   Der Editor öffnet sich in Safari oder Firefox, oder er meldet „Dieser Browser unterstützt den
   Ordnerzugriff nicht“
      Kopieren Sie die Adresse aus dem schwarzen Fenster bzw. Terminal (z. B. http://127.0.0.1:8790/) in die
      Adresszeile von Google Chrome oder Microsoft Edge. Fehlt Chrome: B1.

   Im Editor steht „Das Python-Programm ist nicht verbunden“
      Sie haben die Datei „html-py-editor.html“ direkt geöffnet. Schließen Sie den Browser-Tab und starten Sie
      den Editor über das Startskript (A4, B5 bzw. C5).

   „Kein freier Port zwischen 8790 und 8799“
      Läuft der Editor schon in einem anderen Fenster? Dann dieses benutzen. Sonst den Rechner neu starten.

   Mac mit macOS 12 oder älter: Chrome meldet, dass es keine Updates mehr bekommt
      Der Editor läuft trotzdem. Aktualisieren Sie macOS, wenn Ihr Mac das erlaubt (Abschnitt 2).

   Das Passwort wird nicht gespeichert
      Steht oben „Schlüsselbund: nicht verfügbar“, fehlt das Modul keyring (Module installieren wiederholen)
      oder – unter Linux – ein Schlüsselbund der Oberfläche. Dann geben Sie das Passwort je Start einmal ein.


7. Entfernen (deinstallieren)
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   Windows:
   1. Schließen Sie das schwarze Fenster des Editors.
   2. Löschen Sie den Ordner „html-py-editor“ (rechte Maustaste › „Löschen“).
   3. Optional: Tippen Sie im Explorer oben in die Adresszeile   %APPDATA%   und drücken Sie die
      Eingabetaste. Löschen Sie dort den Ordner „HTML-PY-Editor“ (gespeicherte Hochlade-Stände).
   4. Optional: gespeicherte Passwörter: Windows-Taste, „Anmeldeinformationsverwaltung“ tippen,
      Eingabetaste › „Windows-Anmeldeinformationen“ › Einträge mit „HTML-PY-Editor“ › „Entfernen“.
   5. Optional: Python selbst: „Einstellungen“ › „Apps“ › „Installierte Apps“ (Windows 10: „Apps &
      Features“) › „Python 3.…“ › „Deinstallieren“. Das gilt ebenso für „Python Launcher“.

   Mac:
   1. Schließen Sie das Terminal-Fenster des Editors.
   2. Ziehen Sie im Finder den Ordner „html-py-editor-paket“ aus Ihrem Benutzerordner in den Papierkorb.
      (Den Benutzerordner öffnen Sie im Finder über „Gehe zu“ › „Benutzerordner“.)
   3. Optional: Finder › „Gehe zu“ › „Gehe zu Ordner …“, eintippen
         ~/Library/Application Support/HTML-PY-Editor
      und die Eingabetaste drücken. Ziehen Sie den Ordner in den Papierkorb.
   4. Optional: gespeicherte Passwörter: cmd + Leertaste, „Schlüsselbundverwaltung“ tippen, Eingabetaste,
      oben rechts nach „HTML-PY-Editor“ suchen, Eintrag mit der rechten Maustaste › „… löschen“.
   5. Optional: Python selbst: Finder › „Programme“ › Ordner „Python 3.…“ in den Papierkorb. Dann Finder ›
      „Gehe zu“ › „Gehe zu Ordner …“, eintippen
         /Library/Frameworks/Python.framework/Versions
      und den Ordner mit der Fassungsnummer (z. B. „3.15“) in den Papierkorb ziehen (fragt nach Ihrem
      Kennwort). Python darf aber auch bleiben; es stört nicht.

   Linux:
   1. Terminal des Editors schließen bzw. Strg + C drücken.
   2. Ordner „html-py-editor-paket“ und „~/.config/HTML-PY-Editor“ löschen.
   3. Optional: gespeicherte Passwörter in „Passwörter und Verschlüsselung“ (GNOME) bzw. KWallet (KDE).


8. Gut zu wissen
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   - Das Programm ist nur auf Ihrem eigenen Rechner erreichbar (Adresse 127.0.0.1) und nimmt nur Anfragen der
     von ihm geöffneten Editor-Seite an. Es überträgt nichts an den Herausgeber oder an Dritte; es spricht nur
     mit dem Server, den Sie selbst eintragen.
   - Passwörter stehen nie im Projekt. Mit dem Modul keyring können Sie sie im Schlüsselbund Ihres
     Betriebssystems speichern; sonst geben Sie sie bei jedem Start einmal ein.
   - Gelöscht werden auf dem Server höchstens Dateien, die früher von diesem Rechner aus hochgeladen wurden und
     in der Website nicht mehr vorkommen (Häkchen „Früher hochgeladene Dateien löschen …“) – nie fremde Dateien.
   - Was schon hochgeladen ist, merkt sich das Programm im Benutzerordner:
       Windows: %APPDATA%\HTML-PY-Editor     Mac: ~/Library/Application Support/HTML-PY-Editor
       Linux:   ~/.config/HTML-PY-Editor
     Dort steht auch „bekannte-server.json“ mit den bestätigten Fingerabdrücken der Server.
   - Die Meldungen im schwarzen Fenster bzw. Terminal erscheinen auf Deutsch, wenn Ihr Rechner auf Deutsch
     eingestellt ist, sonst auf Englisch. Fest einstellen: Umgebungsvariable HTMLPY_SPRACHE=de bzw. =en.
   - Für Fortgeschrittene: andere Portnummer mit „--port 8800“ hinter dem Startbefehl; „--kein-browser“
     öffnet keinen Browser. Installation von Hand: im Paketordner  python3 -m venv .venv  und danach
     .venv/bin/python3 -m pip install --prefer-binary -r requirements.txt  (Windows: py -m venv .venv und
     .venv\Scripts\python.exe -m pip install --prefer-binary -r requirements.txt).
   - Warum „--prefer-binary“? Für Macs mit Intel-Prozessor gibt es manche Module nicht mehr in der neuesten
     Fassung fertig übersetzt. Mit diesem Zusatz nimmt pip die neueste fertige Fassung, statt das Modul
     selbst übersetzen zu wollen – das würde ohne Entwicklerwerkzeuge scheitern.
